Kurzarbeitergeld-Rechner 2026

Berechnen Sie Ihr Kurzarbeitergeld aus der Differenz zwischen Ihrem regulären und Ihrem reduzierten Nettoentgelt bei Kurzarbeit.

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So funktioniert das Kurzarbeitergeld

Kurzarbeitergeld gleicht einen Teil des Nettoentgelts aus, das durch eine vorübergehende Verkürzung der Arbeitszeit wegfällt. Grundlage ist die Nettoentgeltdifferenz zwischen dem Entgelt, das ohne Kurzarbeit gezahlt würde (Soll-Entgelt), und dem tatsächlich gezahlten, reduzierten Entgelt (Ist-Entgelt). Von dieser Differenz übernimmt die Bundesagentur für Arbeit 60 Prozent, beziehungsweise 67 Prozent, wenn mindestens ein Kind im Sinne des Lohnsteuerabzugs berücksichtigt wird.

Die frühere pandemiebedingte Staffelung auf 70, 80 oder 87 Prozent ab dem vierten beziehungsweise siebten Monat ist Ende 2022 ausgelaufen und gilt seither nicht mehr: Für 2026 bleibt es unabhängig von der Bezugsdauer bei 60 beziehungsweise 67 Prozent.

Kurz erklärt

Was berechnet dieser Rechner?

Er berechnet das monatliche Kurzarbeitergeld aus der Differenz zwischen dem regulären und dem durch Kurzarbeit reduzierten Nettoentgelt.

Für wen ist er gedacht?

Arbeitnehmer in Kurzarbeit und Arbeitgeber, die die finanzielle Auswirkung einer Arbeitszeitreduzierung auf ihre Beschäftigten abschätzen möchten.

Wie funktioniert die Berechnung?

Die Nettoentgeltdifferenz wird mit 60 Prozent, beziehungsweise 67 Prozent bei mindestens einem Kind, multipliziert. Das Ergebnis ist das Kurzarbeitergeld, das zusätzlich zum reduzierten Entgelt ausgezahlt wird.

Welche Angaben werden benötigt?

Das reguläre monatliche Nettoentgelt ohne Kurzarbeit, das tatsächlich gezahlte Nettoentgelt während der Kurzarbeit und die Angabe, ob mindestens ein Kind berücksichtigt wird.

Was bedeutet das Ergebnis?

Das Ergebnis zeigt das monatliche Kurzarbeitergeld sowie das Gesamteinkommen aus reduziertem Entgelt und Kurzarbeitergeld zusammen.

Welche Annahmen werden getroffen?

Es wird die für 2026 weiterhin geltende flache Staffel von 60 beziehungsweise 67 Prozent ohne zeitliche Erhöhung unterstellt.

Welche Grenzen hat der Rechner?

Die tatsächliche Berechnung durch den Arbeitgeber erfolgt anhand offizieller Leistungstabellen und kann geringfügig abweichen; Besonderheiten wie Zuschüsse einzelner Tarifverträge werden nicht abgebildet.

Welcher Rechtsstand gilt?

Rechtsstand 2026 (§§ 95 ff. SGB III, maximale Bezugsdauer von 24 Monaten bis Ende 2026 verlängert).

Zuletzt aktualisiert: 18. September 2026

Häufige Fragen

Bekommt man mit Kindern mehr Kurzarbeitergeld?

Ja. Wer mindestens ein Kind hat (Steuerklassen-Merkmal Kinderfreibetrag), erhält 67 Prozent der Nettoentgeltdifferenz, alle anderen 60 Prozent.

Wie lange kann Kurzarbeitergeld bezogen werden?

Die reguläre Bezugsdauer beträgt 12 Monate, kann per Verordnung aber verlängert werden. Diese Verlängerung auf bis zu 24 Monate gilt aktuell bis Ende 2026.

Wer zahlt die Sozialversicherungsbeiträge während der Kurzarbeit?

Auf das tatsächlich gezahlte, reduzierte Entgelt gilt die normale Aufteilung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Auf den fiktiven Entgeltanteil, der die Rentenversicherung absichert, trägt der Arbeitgeber die Beiträge allein.

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